Inklusive Gedanken zu Inklusion

Lose Sammlung von Gedanken, Ideen und Diskussionen zum Thema Inklusion.

Kinder und Jugendliche fordern echte Inklusion

Kinder und Jugendliche fordern echte Inklusion

Bei einem Besuch bei Bundesfamilienministerin Giffey machten Kinder und Jugendliche mit Behinderungen deutlich, dass aus ihrer Sicht echte Inklusion nur aus gemeinsamen Erfahrungen erwachsen könne. Die logische Konsequenz ist für sie die grundlegende Form der Kinder- und Jugendhilfe.

Nach wie vor ist die sogenannte "große Lösung" für das SGB VIII, also die Zusammenlegung von Leistungen der Eingliederungshilfe mit Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, nicht umgesetzt. Dies beschäftigt nicht nur Politik und Sozialverbände, sondern auch die Betroffenen selbst, Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Sie wünschen sich ein Ende der "Sonderbehandlung", was sie gestern mit ihrem Besuch bei der zuständigen Minisiterin Giffey dokumentierten.

Deutlich machten sie, dass es nicht nur um inklusive Beschulung gehe, sondern auch um Teilnahme an Kinder- und Jugendfreizeiten sowie um für alle Kinder zugängliche Freizeit- und Ferienangebote. Begleitet wurden die Kinder und Jugendlichen vom Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel. Die Gespräche mit der Ministerin fanden im Rahmen der 5. Sitzung der Arbeitsgruppe „SGB VIII: Mitreden – Mitgestalten“ statt, die gestern und heute in Berlin tagt.

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern schon lange ein inklusives SGB VIII. Es würde aus ihrer Sicht sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung und deren Familien effektiv von den Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe profitieren können. Die Leistungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen würden künftig nicht mehr aus zwei verschiedenen Leistungssystemen, sondern einheitlich aus dem der Kinder- und Jugendhilfe erbracht werden. Hierbei müssten alle bislang bestehenden Leistungen der Eingliederungshilfe und der Hilfen zur Erziehung erhalten bleiben. Ziel seien verlässliche Rahmenbedingungen für alle Beteiligten innerhalb des gesamten Leistungsspektrums, so die Fachverbände in einer Stellungnahme.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Fachverbände für Menschen mit Behinderung vom 17.9.2019 unter www.sozial.de/kinder-und-jugendliche-fordern-echte-inklusion.html

 

Inklusion: Total behindert

Im Blog www.alexkillbite.wordpress.com geht es um Inklusion im heutigen Zeitalter des Neoliberalismus und die Frage, ob diese beiden Positionen miteinander vereinbar sind.

Der Artikel "Inklusion: Total behindert - Über gedeckelte Gelder und die große Frage nach dem Warum" beschäftigt sich außerdem mit den großen Widersprüchen des aktuellen Zeitgeists und versucht dabei, einen lösungsorientierten Weg aus dem vermeintlichen Dilemma zu finden.

Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine wissenschaftliche Arbeit, sondern um die formulierten Gedanken eines jungen Heilerziehungspflegers und Betriebsrats von der Basis.

Hier geht´s zum Blog.

Inklusion als sozialpolitischer Imperativ?

Wo liegen die Chancen und Schwierigkeiten in der Umsetzung des Inklusionsgedankens für die Sozialpolitik der Bundesrepublik Deutschland?

Masterarbeit von Nikolai Goldschmidt

Die Idee zu der vorliegenden Arbeit entsprang meinen Erfahrungen und Eindrücken aus verschiedenen Bereichen der sozialen und sozialpolitischen Arbeit. Neben dem Studium der Politikwissenschaft und nun Sozialpolitikwissenschaft arbeite und arbeitete ich in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Behindertenhilfe, in Schulen, bei dem Quartiersmanagement Bremen Tenever und in verschiedenen (jugend-)politischen Gremien. Diese interdisziplinären Erfahrungen in Politik, Koordination und Pädagogik passen gut zu der Umsetzung des inklusiven Gedankens. Dieser setzt an den Schnittstellen verschiedener Organisations- und Systemformen an und könnte als verbindendes Element zwischen Politik und den Bürgern, zwischen Verwaltungen und Organisationen und zwischen verschiedenen politischen Ressorts wirken. Die gemeinsame Grundlage ist der Gedanke einer allgemeinen Zugänglichkeit für alle Lebensbereiche für alle Menschen, der damit überall Gültigkeit besitzt: bei dem Einzelnen und seinen gesellschaftlichen und persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten, wie auch in den sozialpolitischen Leistungs- und Sicherungssystemen und damit auch in der konkreten Arbeit vieler (sozialer) Organisationen und Institutionen. Die Komplexität dieses Gedankens war für mich Ansporn und Ehrgeiz zugleich, das Konzept Inklusion in Bezug auf das sozialpolitische System Deutschlands und seinen Wirkungsebenen zu untersuchen.

Hier geht´s zur Masterarbeit.

Linkliste zu Inklusion

Jeder Mensch hat ein Recht auf "Inklusion", also darauf, ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. So steht es auch in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit 2009 auch in Deutschland gilt. Doch von der rechtlichen zur tatsächlichen Gleichstellung behinderter Menschen ist es noch ein weiter Weg.

Sie können mithelfen, die Barrieren in den Köpfen abzubauen, indem Sie Menschenrechte, Behinderung und Inklusion in Ihrem Umfeld zum Thema machen und genauer hinschauen. Dabei ergeben sich viele Fragen: Welche Rechte und Möglichkeiten haben Menschen mit Behinderungen heute? Wie lebten sie in der Antike, im Mittelalter oder in der Zeit des Nationalsozialismus? Welche Bedingungen erleichterten ihnen das Leben, welche erschwerten es? Mit welchen Methoden kann ich die Themen Menschenrechte und Behinderung im Schulunterricht behandeln? Wie kann ich Inklusion schon im Kindergarten fördern? Wie entstehen neue Menschenrechtsverträge? Was haben sie mit unserem Alltag zu tun?

Für diese und weitere Fragen bietet das Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht" Anregungen und Lernideen. Viel Vergnügen beim Surfen!

Hier bekommen Sie dialektische Munition für die nächste Inklusionsdebatte. Alle Vorurteile mit den entsprechenden Gegenargumenten auf einen Blick.

Die Internetbibliothek umfasst wissenschaftliche Arbeiten, Beiträge aus Zeitschriften und Büchern, Berichte, Vorträge, Rezensionen u.v.m. Sie finden in unserer Bibliothek über 1900 digitale Volltexte zu 16 Themenbereichen, wie Arbeitswelt, Schule, Selbstbestimmt Leben, etc.

Macht sich eine Gesellschaft auf den Weg die Idee von Inklusion zu realisieren, lässt sie sich auf ein scheinbar utopisches Unterfangen ein oder macht sich zumindest auf einen langwierigen Weg der eigenen innerlichen Wandlung. Die Herausforderung dabei beläuft sich darauf, dass das Ergebnis dieses Wandlungsprozess nicht abzusehen ist.

Die "Zeitschrift für Inklusion" veröffentlicht Fachbeiträge aus den Bereichen der integrativen Pädagogik und Inklusion. Die Artikel werden durch ein peer-review Verfahren geprüft, bevor sie in einer Ausgabe veröffentlicht werden. Die Inhalte der "Zeitschrift für Inklusion" sollen aktuelle pädagogische Diskussionen vorantreiben und gesellschaftspolitisches Handeln durch fundierte Argumente stärken.

Die offene Ganztagsschule als inklusiven Bildungsort entwickeln.

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